Liebe Leserinnen und Leser,

der hervorragende Wert der Naturheilkunde, gerade in  der heutigen Zeit drastisch zunehmender Krankheitsfaktoren liegt in der Wiederhinwendung zur schöpferischen und heilenden Urkraft der Natur, sowie im Wiederbewusstmachen und Beachten ihrer ordnenden Gesetzmäßigkeiten zur Heilung und Gesunderhaltung.

Das besondere Angebot der Naturheilkunde ist die Betrachtungsweise und Behandlung gesundheitlicher Störungen und Erkrankungen im ganzheitlichen Sinn, das heißt, jede menschliche Seinsebene – die körperliche, geistige und seelische – findet gleichwertig Berücksichtigung.

Der Mensch lebte seit Anbeginn gemäß diesem ganzheitlichen Aspekt, verlor ihn aber immer wieder aus dem Blick. So kritisierte der griechische Philosoph Plato (427 v. Chr.): „Das aber ist der größte Fehler bei der Behandlung der Krankheiten, dass es Ärzte

für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo beides doch nicht getrennt werden kann.“ Schon damals also war man überzeugt, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden.
 

Große Bereicherung gewann die westliche Naturheilkunde durch die ganzheitlichen, jahrtausende alten Heilsysteme Asiens, z.B. Akupunktur (Einflussnahme mittels Nadeln auf die Lebensfunktionen) aus der traditionellen chinesischen Medizin, die Konstitutionslehre der Ayurveda (Wissen vom Leben) aus dem medizinischen Erbe Indiens, und die Physio-Philosophie®  des Jin Shin Jyutsu (Auflegen der Hände auf bestimmte Energiezentren, zur Harmonisierung und Stärkung der Lebensenergie) aus der japanischen Medizin. Sie alle betrachten den Menschen in seiner Gesamtheit, als ein Gefüge energetischer Prozesse, eingebunden in seine Umwelt, die Natur und den Kosmos.

Ziel jeder Naturheilweise ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten, basierend auf ganzheitlicher Diagnostik und Therapie neben der Aufklärung und Aktivierung des Patienten. So kann er befähigt werden, seine Selbstheilungskräfte zu stärken, den Heilungsprozess zu unterstützen und Krankheiten selbstständig vorzubeugen.

Verbindung und Austausch mit der Schulmedizin sind wünschenswert und vielfach notwendig zur umfassenden Versorgung und differenzierten Behandlung des Patienten. Beide Heilwege können so gesundheitsfördernde Ergänzung und fruchtbare Beziehung finden.

Zur Diagnostik und Therapie bietet sich  ein breitgefächertes Angebot von Methoden und Maßnahmen an. Ein bedeutsamer Pfeiler meiner Diagnosestellung ist die Irisdiagnose. Dem liegt zugrunde, dass sich der gesamte Organismus in den Augen widerspiegelt. Es lassen sich sowohl aktuelle als auch abgelaufene Erkrankungen ablesen, sowie Organschwächen und Anlagen, die zu künftigen Erkrankungen führen könnten.

Das Spektrum der therapeutischen Maßnahmen kann unterteilt werden in solche, die unmittelbar auf die aktuellen Beschwerden wirken und andere, die die Aktivierung der Selbstheilungskräfte und die Lösung von Blockierungen und Stagnation zum Ziel haben, um Heilung in Bewegung zu setzen und zu erhalten, sowie Harmonie und Lebensfreude zu fördern.

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